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     Gartenbau Jagusch
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Tipps und Ratschläge
Der grüne Finger



            Achtung Steuervorteil: Gartenpflege ist absetzbar!
Die Pflege und Umgestaltung des eigenen Gartens ist als so genannte haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzbar: Gemäß § 35a Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) ermäßigt sich die Einkommenssteuer um bis zu 600,- Euro/ Jahr. Konkret werden von den Finanzämtern 20 Prozent der nachgewiesenen Aufwendungen für Arbeitsleistung bis maximal 3.000,- Euro / Jahr anerkannt.
Dieser Steuervorteil wird privaten Haushalten für ihre Gartenpflege und -renovierung gewährt. Entscheidend ist, dass der Steuerpflichtige die Dienstleistung unmittelbar empfangen hat. Zu beachten ist, dass ein selbstständiger Landschaftsgärtner den Auftrag ausführt und die Kosten durch Rechnung sowie die Zahlung durch einen Kontoauszug oder Bareinzahlungsbeleg der Bank nachgewiesen werden. Das Finanzamt erkennt keine Barzahlungen an! Abzugsfähig ist allerdings nur die reine Arbeitsleistung. Materialkosten sowie Aufwendungen für die Neu- oder Ersatzbepflanzung bleiben unberücksichtigt. Deshalb empfiehlt es sich, die Rechnungen für Pflegetätigkeit und Material- bzw. Pflanzenkosten getrennt ausstellen zu lassen. Sprechen Sie uns darauf an! Die Beauftragung eines Fachbetriebes bietet einen doppelten Vorteil: die hohe Qualität der ausgeführten Arbeiten und die Möglichkeit, die Kosten steuerlich abzusetzen.
Der besondere Tipp: Eine Verdoppelung der Jahreshöchstgrenze ist zum Jahreswechsel
gegeben. Der Auftragnehmer kann eine Teilrechnung im alten Jahr stellen und die Schlussrechnung im neuen Jahr. So steht für jedes Jahr ein Betrag von € 600,- zur Verfügung.
Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Steuerberater.
 
       Regenwassernutzungsanlagen schonen nicht nur die Umwelt, sondern sparen auch bares Geld.
Allein bei der Toilettenbenutzung fließen pro Person und Tag 25 bis 30 Liter bestes Trinkwasser in die Kanalisation.

Prinzipiell lässt sich Regenwasser nicht nur zum Blumen gießen verwenden, sondern ist auch besonders interessant für die WC-Spülung, das Wäschewaschen und die Autowäsche.

Zusätzlich positiven Effekt bringt die Tatsache, dass Regenwasser kalkärmer ist als Leitungswasser. Das bekommt den Pflanzen besonders gut und schont auch die Wäsche und die Waschmaschine. Selbst sogenannter „saurer Regen“ ist kein Problem für die Wäsche, da die alkalischen Waschmittel neutralisierend wirken.

Regenwassernutzungsanlagen fangen das Wasser, dass über die Dachflächen in die Regenrinne fließt in Kunststoff- oder Stahlbehältern auf. Die Behälter werden im Gebäude aufgestellt oder im Garten in frostfreier Tiefe eingebaut. Filter sorgen dafür, dass nur sauberes Wasser in den Speicher fließt und von dort wird das Wasser mittels einer Pumpe an die Verbrauchsstellen transportiert.

Die Kosten für eine solche Anlage betragen ca. 2.500,- bis 3.000,- Euro an. Umweltämter und Landesbehörden können Auskunft geben, ob und unter welchen Bedingungen Regenwasseranlagen finanziell gefördert werden. Teilweise ist für die Errichtung einer Regenwassernutzungsanlage eine spezielle Genehmigung erforderlich.
 
      Grenzabstände von Bäumen, Sträuchern, Hecken, Mauern        
Hierzu sind eine ganze Reihe von Gesetzesvorschriften zu beachten. Wir empfehlen Ihnen,
diese im Nachbarschaftsgesetz NRW (NachbG-NRW) - § 32 – 46 geregelten Vorschriften bei Neuanlagen oder Änderungen zu beachten, um den Nachbarschaftsfrieden zu wahren.
 
Rasenpflege
Ein schöner Rasen bedarf einer vorausschauenden, gründlichen Planung, einer umfassenden
Pflege und einer behutsamen Behandlung. Rasen benötigt Ihre volle
Aufmerksamkeit und/oder die Pflege eines Profis. Denn Rasen ist eine der pflegeintensivsten und damit auch kostspieligsten Gartenkulturen.
Sportrasenflächen sind besonders intensiv zu pflegen, der zeitliche und finanzielle
Aufwand für die Pflege eines Zierrasen sollte jedoch nicht unterschätzt werden.
Egal welche Verwendungsform Sie wählen: Wenn das Auge entspannt auf saftigem
Grün ruht, beruhigen sich Geist und Seele.
Gemäht wird immer.
Je nach Rasenart muss die gesamte Saison, mit Beginn im Frühjahr bis in den Herbst hinein gemäht werden. Damit wird das Wachstum der Gräser angeregt, die zahlreiche
neue Seitentriebe bilden. Eine dichte Grasnarbe kann entstehen. Der Rasen sollte regelmäßig, dass heißt in der Regel alle 7 bis 14 Tage, gemäht werden. Die optimale Schnitthöhe liegt bei 3,5 bis 5 cm. Ist der Rasen Stressbedingungen ( wie Trockenheit, Kälte, Hitze etc. ) ausgesetzt, sollte man nicht unter 4,5 bis 5 cm schneiden.
Das Mähgut (und im Herbst auch Laub bzw. Obst) sollte unbedingt vom Rasen entfernt
werden, ansonsten kommt es zu Pilzerkrankungen bzw. zum Absterben der Gräser.
Bei Durststrecke Wasser!
Bei Trockenheit oder nach dem Düngen braucht der Rasen Wasser. Da Graspflanzen
flach wurzelnde Gewächse sind, können sie nur aus der oberen Bodenschicht Feuchtigkeit
aufnehmen. Längere Trockenperioden werden dann tatsächlich zu Durststrecken. Wassermangel kündigt sich durch verlangsamtes Wachstum und schlaffe Rasenblätter an, die sich nach dem Betreten nicht mehr aufrichten und allmählich fahl werden. Am besten wirkt die gründliche Bewässerung, wenn am frühen Vormittag beregnet wird. Die Pflanze hat dann das Wasser zu der Zeit zur Verfügung, zu der sie es am nötigsten braucht. Generell ist eine Bewässerung auch abends bzw. bei starker Bewölkung tagsüber möglich. Die Gefahr des Verbrennens besteht zu diesen Zeiten nicht, ebenso ist die Verdunstungsrate erheblich niedriger und der Wasserverbrauch deutlich geringer.
Einmal eine gründliche Bewässerung, die den Boden bis in 15 cm Tiefe durchfeuchtet, ist
besser als mehrere unzureichende Wassergaben, denn das Wasser verdunstet sonst an
der Erdoberfläche bevor es die Graswurzeln aufnehmen können. Normalerweise genügen
zwei durchdringende Bewässerungen wöchentlich (bei Temperaturen bis 25 Grad).
Computergesteuerte Bewässerungsanlagen können Ihnen diese Arbeit abnehmen und
sind so programmiert, dass der Rasen optimal versorgt wird.
Futter für den Rasen!
Das Mähen entzieht dem Rasen permanent Nährstoffe, daher muss jeder Rasen regelmäßig
gedüngt werden, je nach Belastung zwei- bis dreimal pro Saison: im März/April,
eventuell im Juni nachdüngen (Stickstoff betont) und im Herbst ( Kalium betont ).
Kalium wird in den Zellwänden eingelagert, wirkt vorbeugend zur Stärkung gegen Hitze und
Kältestress.

 

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